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Mein Bruchsaler Hügelland. Frühling oberhalb des Eichelberges, auf dem Weg nach Obergrombach.
grauschatt

Besucheraustausch zwischen Schloss und Stadt Bruchsal

Mit diesem Papier regte ich im Jahr 2010 die Wiederbelebung der Diskussion über den Besucheraustausch zwischen dem Schloss und der Innenstadt Bruchsal an.

Das Barockschloss ist zweifellos der größte Magnet den unsere Stadt und die Region zu bieten haben. Jährlich besichtigen ca. 90.000 Besucher das Schloss. Ein sensationeller Erfolg! Allein - kaum einer der Schlossbesucher findet den Weg in die Bruchsaler Innenstadt! Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, die Besucher dazu zu bewegen, die kurze Distanz von nur 200m zu überwinden...

Kreativität ist gefragt, nicht das große Geld!

Juli 2015: Es regt sich ‘was in Bruchsal!

(29. Juli 2015) Seit einigen Monaten tut sich etwas in Bruchsal. Mit der Aufstellung von Wegweisern im Stadtgebiet weist man Bürgern und Besuchern den rechten Weg zu Sehenswürdigkeiten und Ämtern. Diese farblich attraktiven Hinweistafeln werde ich demnächst im Bilde festhalten.

Auch die Initiative, großformatige historische Fotografiern und Ansichtskarten in der Stadt aufzustellen ist eine gute Idee. Die bildliche Erinnerungskultur ist sehr zu begrüßen. Viel zu vieles ist am 1. März 1945 im Bombenhagel unrettbar zerstört worden.

Allerdings müsste in Sachen “Besucheraustausch Schloss - Innenstadt” noch sehr viel geschehen: Die Parkplatznutzung am Finanzamt (im Besitz des Landes) muss anders geregelt werden (s.u.), und der Engpass obere Friedrichstraße muss beseitigt werden!

Grundsätzlich ist nun der Dialog zwischen der Stadtverwaltung (Stadtplanungsamt) und den Bürgern über “Bruchsal morgen” in Gang gekommen. Eine gute Idee. Weiter so!

Februar 2014: Ad acta

(10. Februar 2014) Im Jahr 2013 hat das Thema Fahrt aufgenommen. Der neue Name “Schlosspassage” war zweifellos ein Glücksgriff, mit dem alle Beteiligten etwas anfangen können. Der zuletzt diskutierte Vorschlag bei dem die Schönbornstraße komplett für den Verkehr gesperrt werden sollte (“wo sonst fahren die Autos mitten durch den Schloss-Komplex?”) erwies sich als vorläufig nicht durchführbar: Zu teuer und mit Zwei-Richtungsverkehr in Wilderich- und Styrumstraße schwer vorstellbar. Mit einem Verkehr in zwei Richtungen würde man die Hürde für die Fußgängerpassage am Restaurant “Erbprinz” noch viel größer machen; die Innenstadt wäre für Fußgänger noch schwerer zu erreichen.

Umso wichtiger sind deshalb für mich kleine Lösungen, die ich in meinem Papier aus dem Jahr 2010 vorgeschlagen hatte (s. o. r.) und die man ohne viel Geld realisieren könnte. Der Engpass vor dem Restaurant Erbprinz ist ein klein wenig entschärft worden, aber die Friedrichstraße ist immer noch der Fußgänger-Engpass. Hier sollte man die Gehwege verbreitern und nur noch einseitiges Parken zulassen.

März 2012: Null Resonanz

(16. März 2012) Meine Konzeptvorschläge habe ich der Stadtverwaltung leider nur per E-Mail vorgelegt. Die oberste Leitung hat im September (oder war es Oktober?) 2010 nicht auf meine E-Mail reagiert. Auch meine E-Mail vom 2. Februar 2012 an das Stadtplanungsamt blieb unbeantwortet. Weil mir andere Projekte hier in Bruchsal wichtiger waren, habe ich nicht nachgefasst (Stichwort: Antichambrieren). Falls es hinsichtlich der Schlosspassage hier Mut zu kleinen Veränderungen geben sollte, dann sollte man Georg Christoph Lichtenberg zu Rate ziehen: “Ich weiss nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll.” -Dieter Müller

September 2010: Anregung einer öffentlichen Diskussion

Rund 92.000 Besucherinnen und Besucher zählt das Schloss Bruchsal jährlich, sagt Michael Hörrmann, Geschäftsführer der Schlösser und Gärten Baden-Württemberg. Das sind knapp 290 Gäste pro Öffnungstag - eine äußerst erfreuliche Zahl, in der sich die positive Entwicklung der letzten Jahre widerspiegelt. Nur wenige Gäste besuchen die Stadt Bruchsal. Die meisten steigen nach dem Schlossbesuch in ihr Auto oder in den Bus und brausen davon. Hier muss unbedingt etwas geschehen, zumal sich die Innenstadt heute viel attraktiver darstellt, als noch vor zwei Jahren (Friedrichsplatz, Europaplatz, Rathausgalerie mit großzügigem Parkhaus ab 11. November 2010).

Auf dieser Seite lesen Sie, warum es so schief läuft mit dem Besucheraustausch. Sie finden Fakten und Anregungen, wie man mit relativ geringem Aufwand eine Besserung erzielen kann. Es muss doch möglich sein, eine kurze Strecke von 200m zu überwinden!

Schloss Bruchsal und die Stadtverwaltung haben mit einigen gemeinsamen Projekten in letzter Zeit bewiesen, dass sie miteinander “können”. Daran sollte es nicht scheitern.

Eine öffentliche Diskussion über das Thema “Verbesserung des Besucheraustauschs” wird hiermit angeregt. - Dies ist eine Initiative von Dieter Müller/DerBruchsaler.de. Die Bilder sind urheberrechtlich geschützt © Dieter Müller.

Thesen: Besucheraustausch zwischen dem Schloss und der Stadt

Dann lesen Sie hier Müllers Thesen als PDF-Dokument, 11 Seiten mit zahlreichen Fotos. Oder Sie öffnen die Diashow “Bruchsal: Vom Damianstor zum Schönbornplatz”, indem Sie unten auf das Bild klicken und anschließend auf den Schalter mit den vier Pfeilen, um die Fotos bildschirmfüllend anzuschauen. Ihrer Orientierung soll der Stadtplan dienen. Sie können den Ausschnitt verändern und zoomen.

Als Hintergrundinformation: Die Diashow Besucheraustausch

 

Zur Orientierung: Der Stadtplan

Anfahrtsbeschreibung
 

Die kleine Lösung: Parkplatz neu regeln, Schilder anbringen

Ich sehe für die Verbesserung des Besucheraustauschs zwischen der Stadt und dem Schloss zwei Lösungswege; den kleinen, der sofort angegangen werden sollte, der wenig kostet und schnell einen Effekt haben wird und den großen, der letzten Endes auf eine komplette Sperrung der Friedrichstraße und eine Erweiterung der Fußgängerzone hinausläuft.

Zur kleinen Lösung finden Sie zahlreiche Fakten hier in den Thesen. Zusammengefasst und auf den Punkt gebracht heißt dies:

  • Neuregelung des unsinnigen, kontraproduktiven Parkplatzkonzepts am Schloss (Gymnasiumsparkplatz)
  • Schilder anbringen: Zentrum 200m bzw. Schloss 200m; Transparent quer über den Eingang zur Friedrichstraße

Die große Lösung - nur mit Gesamtverkehrsplan

Bruchsal ist die Stadt der großen Fußgängerzone. Ich meine dies nicht abwertend. Ich bin Autofahrer und kann gut damit leben. Mir ist bekannt, dass es in der Stadt militante Gegner der bestehenden Lösung gibt (die Fußgängerzone sei jetzt bereits viel zu groß und müsse unbedingt verkleinert werden), die eine eventuelle Ausdehnung mit allen Kräften bekämpfen würden.

Trotzdem muss man sich mit dem Problem auseinandersetzen. Die Friedrichstraße ist zwischen Wilderich- und Huttenstraße ein Nadelöhr. In der Mitte eine Fahrbahn für den stadtauswärtigen Verkehr, rechts und links davon jeweils ein Parkstreifen für PKWs und dann jeweils ein schmaler Gehweg. An einigen Stellen stehen noch Laternenpfosten und Schilderpfosten, an denen sich die Fußgänger vorbeischlängeln. Keine Lebensqualität.

Auf dem Weg zu einer großen Lösung könnte man sich vorstellen, den Parkstreifen auf der westlichen Straßenseite zu entfernen, zugunsten eines breiten Gehweges. Dadurch kämen die Schlossbesucher komfortabler in die Innenstadt. Außerdem hätten es Menschen mit Kinderwagen, Rollstühlen, Rollatoren einfacher.

Bevor man jedoch die Idee der Komplettsperrung der Friedrichstraße diskutiert, mit Verkehrsleitung über die Kaiserstraße, Zollhallenstraße, Balthasar-Neumann-Straße (und den Gegenverkehr sinngemäß andersherum) muss man sich mit der übergeordneten Verkehrsplanung auseinander setzen. Wie sieht diese aus? Gibt es einen Bruchsaler Gesamtverkehrsplan, der den örtlichen ebenso wie den überörtlichen Verkehr berücksichtigt? Wenn ja, wann wurde er erstellt? Hatten die Bürger die Möglichkeit, sich dazu zu äußern?

Falls ein Gesamtverkehrsplan nicht existiert, dann müsste er geschaffen werden. Ausgangspunkt sollte sein, die Bedürfnisse aller gesellschaftlichen Gruppen (Bürger, Autofahrer, Bahnfahrer, Stadtbahnfahrer, Busfahrer, Geschäftsleute, Unternehmen usw. usf.) zu erfassen. Priorität hat m. E. der innerörtliche Verkehr, gefolgt vom überörtlichen Verkehr und dieser wiederum eingebunden in den Verkehr des Landkreises. Ich sage dies mit Fleiß in dieser Reihenfolge, weil in manchen Gesprächen die ureigensten Bruchsaler Belange ein wenig in den Hintergrund geraten zu sein scheinen.

Angesichts leerer Kassen verbieten sich wohl auf absehbare Zeit große Bauprojekte in Bruchsal. Das bedeutet aber nicht, dass man die Hände in den Schoß legt. Vielmehr sollte man sich jetzt die Verkehrsplanung angehen, unter Einbeziehung der Bevölkerung.

Das Barockschloss Bruchsal als Bildergalerie

Klicken Sie, um zu den Bruchsaler Bildergalerien zu gelangen. (Schloss Bruchsal vom Amtsgericht aus)

Ein Juwel in der Schlösserlandschaft: Schloss Bruchsal besteht aus 50 einzelnen Gebäuden

Klicken Sie auf das Schlossfoto, um zu der Diashow Schloss Bruchsal zu gelangen.

 

 

Müllers Thesen als PDF

11-seitiges Arbeitspapier mit zahlreichen Bildern vom 22. September 2010:

Klicken Sie, um den Text als PDF-Dokument zu lesen.

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Vorschlag Dieter Müller

Vorschlag Dieter Müller

Kleine Geschichte...

 

 

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