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Mein Bruchsaler Hügelland. Frühling oberhalb des Eichelberges, auf dem Weg nach Obergrombach.
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Schloss Bruchsal: Wilderichwoche - 18. bis 25. April 2010

Eine Woche lang erwartet die Bruchsaler und die Gäste aus nah und fern ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm zum Jubiläumsjahr: “Die Fürstbischöfe von Speyer und ihre Residenz in Bruchsal” vom 18. bis 25. April 2010. Aus Anlass des 200. Todestages des letzten Speyerer Fürstbischofs Wilderich von Walderdorff gedenken die Staatlichen Schlösser und Gärten und die Stadt Bruchsal mit einem umfangreichen Veranstaltungs-programm den Fürstbischöfen von Speyer.

Die Festwoche im April ist der Höhepunkt eines breitgefächerten Programms, das über das ganze Jahr verteilt ist. Die Veranstaltungen beschränken sich nicht auf das Schloss. Fast 40 unterschiedliche Veranstaltungen und Themenführungen an insgesamt rund 80 Terminen kommen noch hinzu.

Fürstbischof Wilderich von Walderdorff. Klicken Sie, um ein größeres Bild zu sehen.

Fürstbischof Wilderich von Walderdorff. Foto: Staatsanzeiger für BW GmbH

Glanzvolle Eröffnung: Der Festakt am 18. April 2010 im Schloss

Finanzminister Willi Stächel als oberster Hausherr und Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick luden zum Festakt in den Fürstensaal des Bruchsaler Schlosses. Neben zahlreichen Vertretern des öffentlichen Lebens versammelten sich hier besonders viele Mitglieder der Häuser Walderdorff, Hutten, Schönborn und Baden und unterstrichen durch ihre Anwesenheit die Bedeutung der Veranstaltung. - Klicken Sie auf das Bild.

 

Wilderiche gesucht! (Auch Philipp, Franz oder Nepomuk)

Heißen Sie mit Vornamen wie der letzte Fürstbischof? Alle Besucher mit den Vornamen Philipp, Franz oder Nepomuk erhalten in der Wilderichwoche freien Eintritt zu den Ausstellungen. Sie heißen sogar Wilderich? Melden Sie sich bei uns: Wir schenken Ihnen unsere „Schlosscard“, die Sie innerhalb eines Jahres zum einmaligen Besuch von 22 Kulturdenkmälern in Baden-Württemberg berechtigt! Mit diesen Worten werben die Staatlichen Schlösser und Gärten für die Wilderichwoche in Bruchsal.

Veranstaltungsprogramm Wilderichwoche vom 18. bis 25. April 2010 (Auszug)

  • 18. April: Festgottesdienst mit Bischof Dr. K.-H. Wiesemann, Speyer
  • 20. April bis 15. August: Der letzte Fürstbischof - Sonderpräsentation
  • 20. April: Abenddämmerung der Reichskirche. Das Fürstbistum Speyer unter Wilderich von Walderdorff
  • 22. April: “Fürst ohne Land”. Wilderich ist abgesetzt. Vier Untertanen kommen zu Wort
  • 24. April: Ein Bild von einem Fürsten. Die Geschichte des unglücklichen Fürstbischofs ist spannend!
  • 25. April: Vor 200 Jahren in Bruchsal. Erlebnisnachmittag

Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Veranstaltungen im Jubiläumsjahr. Lesen Sie die “Übersicht der Veranstaltungen im Jubiläumsjahr”.

Vor 200 Jahren starb der letzte Speyerer Fürstbischof in Bruchsal

Auf Schritt und Tritt präsent in Bruchsal: das Erbe der geistlichen Herrscher. Zahlreiche Veranstaltungen zur Geschichte der Speyerer Fürstbischöfe.

Daten und Fakten rund um Fürstbischof Wilderich von Walderdorff

Philipp Franz Wilderich von Walderdorff wurde 1739 in Mainz geboren. Als er am 21. April 1810 in Bruchsal stirbt, nennt er sich in seinem Testament “der letzte und unglückliche Bischof und Fürst zu Speier”. Er war der letzte Speyerer Fürstbischof in einer langen Reihe von insgesamt 80 Bischöfen. Zu dieser Zeit hatte Napoleon Europa bereits umgekrempelt und nichts blieb wie es einmal war. Baden übernahm das Gebiet des Kurfürstentums und stieg von der Markgrafschaft zum Großherzogtum von Napoleons Gnaden auf. Der Fürstbischof wird als Landesherr abgesetzt. Lesen Sie Wilderichs Biographie.

Neuerscheinung 2010 anlässlich des Jubiläumsprogramms “Die letzten Fürsten der Bruchsaler Residenz”

“Kirchenmacht und Schlösserpracht. Die Fürstbischöfe von Speyer und ihre Bruchsaler Residenz” herausgegeben von den Staatlichen Schlössern und Gärten Baden-Württemberg mit freundlicher Unterstützung der Stadt Bruchsal. 10 kurze Aufsätze mit reichlich Bildmaterial. 60 Seiten, durchgehend farbige Abbildungen, verlag G. Braun, Karlsruhe. Erhältlich ab Mitte April 2010 an der Schlosskasse Bruchsal zum Preis von 9,90 Euro. Ankündigung der Publikation

Hörrmann lobt Zusammenarbeit mit der Stadt Bruchsal

In dem gut besuchten Pressegespräch lobte der Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser und Gärten in Baden-Württemberg Michael Hörrmann die hervorragende Zusammenarbeit mit der Stadt Bruchsal und mit dem Landesmuseum. Hier in Bruchsal sei der richtige Ort, um neue Dinge auszuprobieren, wie zuletzt im Dezember 2009 bei der Schlossweihnacht. Bruchsal würde insofern eine herausgehobene Stellung einnehmen, sei quasi ein Versuchslabor. Die erfolgreichen Projekte würde man dann bei den anderen Schlössern übernehmen. Die Besucherentwicklung sei in Bruchsal äußerst positiv: Innerhalb eines Jahres habe man die Anzahl der Besucher von 60.000 auf 92.000 steigern können. Beim Kinderprogramm sei das Schloss Bruchsal das erfolgreichste deutsche schloss überhaupt. Mit der breit gefächerten Wilderichwoche wolle man neue Besuchergruppen ansprechen, und auf der Basis des Erreichten werde man die Zusammenarbeit mit der Stadt Bruchsal noch enger gestalten.

Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick unterstrich die enge Verbundenheit der Menschen in Bruchsal mit “ihrem Schloss”. Das Ableben des letzten Fürstbischofs Wilderich von Walderdorff in Bruchsal im Jahr 1810 sei eine Zäsur, mit der eine neue Epoche eingeleitet wurde. Die Stadt Bruchsal werde sich intensiv bei der Vorbereitung und Durchführung engagieren, auch bei der Stellung von Manpower. Die Jubiläumswoche begänne mit einem Festgottesdienst, zu dem sich bedeutende Persönlichkeiten in der Stadt einfänden. Auch an die junge Generation habe man gedacht. Es sei wichtig, dass Schülerinnen und Schüler in das Konzept eingebunden werden. Die Oberbürgermeisterin sagte, sie sei experimentierfreudig - als Replik auf Hörrmanns Bemerkung zum Versuchslabor Schloss Bruchsal.

Dr. Ulrike Grimm, Oberkonservatorin der Staatlichen Schlösser und Gärten, führte aus, dass man für die Ausstellung eine Fülle von Kostbarkeiten zusammentragen werde, unter anderem Leihgaben der Familie Walderdorff, Porträts, Miniaturen und Schriftdokumente mit speziellem Bezug zu Bruchsal. Erstmals werde man in einem Saal die Porträts von sämtlichen Fürstbischöfen in Bruchsal vereinigt sehen können, bislang fehlten Walderdorff und Limburg-Stirum. Die Exponate seien so zusammengestellt, dass sie ihre Bedeutung über den Tag hinaus entfalten würden. Dazu werde auch das zur Wilderichwoche erscheinende Buch “Kirchenmacht und Schlösserpracht” beitragen.

Der Leiter der Abteilung Kultur Thomas Adam unterstrich, dass die Wilderichwoche in ein großes Programm mit 40 Veranstaltungen und 80 Terminen eingebunden sei. Das Jahresprogramm 2010 der Stadt Bruchsal enthalte Konzerte, Führungen, Vorträge, auch über die anderen Fürstbischöfe und über andere Bauwerke und Zeitepochen. Am europäischen Tag der jüdischen Kultur gehe es um das Zusammenleben zwischen Juden und den Bischöfen. Auch das Stauferjahr werde aufgegriffen. Heidelsheim als staufische Stadt sah sich seinerzeit als Konkurrenz zum fürstbischöflichen Bruchsal.

Zum Schluss des Pressegesprächs entspann sich eine muntere Diskussionsrunde, in der alle Fragen beantwortet wurden. Der Schlösserverwaltung und der Stadt Bruchsal bleibt zu wünschen, dass sich die Wilderichwoche vom 18. bis 25. April 2010 zu dem Publikumsmagnet entwickeln möge, den sich alle Beteiligten erhoffen. [Hier endet der Bericht Dieter Müller ].

Schloss Bruchsal vom Amtsgericht aus

Die Bruchsaler Schlossanlage besteht aus über 50 einzelnen Gebäuden. Hinten das Corps der Logis, links die Hofkirche (als solche nicht erkennbar) rechts der Kammerflügel, links das Schloss-Café und vorn das Torwachtgebäude von Balthasar Neumann.
Gesehen von der Terrasse des Amtsgerichts Bruchsal. Foto: (c) Dieter Müller

Rathaus-News der Stadtverwaltung am 8. März 2010

Jahresprogramm „Bruchsal – Fürstensitz der Bischöfe von Speyer“ vorgestellt

Wilderich-Woche vom 18. bis 25. April

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Im Schloss Bruchsal stellten Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick und Michael Hörrmann, der Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, zusammen mit dem Leiter der Kulturabteilung Thomas Adam das Jahresprogramm 2010 vor. Foto: mcs

Freier Zutritt für alle, die Philipp, Franz oder Nepomuk heißen

Wenn die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg und die Stadt Bruchsal zu einer Pressekonferenz ins Schloss laden, gibt es immer etwas Besonderes mitzuteilen. So auch in der vergangenen Woche als Michael Hörrmann, der Geschäftsführer der SSG, und Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick die Person von Philipp Franz Wilderich Nepomuk von Walderdorff, den letzten der neun Fürstbischöfe von Bruchsal, in den Mittelpunkt einer Veranstaltung stellten.

Der Grund dafür: Der Todestag des letzten Bruchsaler Bischofs, der sich selbst in seinem Testament „den Unglücklichen“ nannte, jährt sich im April 2010 zum 200. Mal. Das nahmen sie zum Anlass, Bruchsals „goldenes Zeitalter“ erneut mit besonderem Blick auf den letzten Fürstbischof und die Säkularisation zu beleuchten.

Für die SSG markierte der Termin gleichzeitig die Saisoneröffnung für die insgesamt 59 Schlösser des Landes. „Bruchsal ist die Hauptstadt der SSG Baden-Württemberg! Das hiesige Schloss ist so etwas wie ein Versuchslabor, was hier ausgedacht und ausprobiert wird, kann danach in den anderen Schlössern umgesetzt werden.“, sagte Hörrmann und nannte als Beispiel die Vermittlung in Form einer Veranstaltungsreihe. Als besonderes Bonbon versprach er allen Besuchern freien Eintritt, die Philipp, Franz oder Nepomuk heißen, also die einen der Vornamen von Wilderich tragen. Und wer in seinem Ausweis gar den Namen Wilderich trägt, kann eine SchlossCard erhalten, die den Träger zum kostenlosen Besuch von 22 Kulturdenkmälern berechtigt.

Während Hörrmann als Schlossherr bekräftigte, die Zusammenarbeit mit der Stadt sei ein gutes Beispiel dafür, dass das Ganze mehr ist als die Summe der Einzelteile, bestätigte die Oberbürgermeisterin: „Sie geben den Rahmen und wir die Manpower, so können wir gemeinsam in gutem Sinne mit „unserem“ Schloss werben“. Sie hoffe, dass sich dass Schloss erneut als touristischer Magnet erweise und viele Menschen „neuen Spaß am alten Schloss“ finden.

Für das Kulturamt der Stadt hat dessen Leiter Thomas Adam wieder eines der beliebten Jahresprogramme vorgelegt, welche sich in Vergangeneheit bestens bewährt haben. Das Jahr der Fürstbischöfe beginnt am Sonntag, den 18. April, mit einem Festgottesdienst in der Peterskirche und wird mit insgesamt 40 Veranstaltung an 80 Terminen fortgesetzt, zu denen u.a. Konzerte, Themenführungen und Exkursionen gehören.

Besonders erwähnenswert ist die Festwoche vom 18. bis 25. April, die Wilderich gewidmet ist. Ab 20. April wird im Schloss beispielsweise eine Sonderpräsentation zu sehen sein, für die Konservatorin Dr. Ulrike Grimm nicht nur das Portraitgemälde von Wilderich als Leihgabe besorgt hat, sondern auch ausgewählte persönliche Stücke aus dem Familienbesitz der Grafen von Walderdorff.

Parallel dazu ist eine Neuerscheinung im G. Braun Verlag Karlsruhe mit dem Titel „Kirchenmacht und Schlösserpracht – Die Fürstbischöfe von Speyer und ihre Bruchsaler Residenz“ vorgesehen.

Weitere Informationen unter: www.schloss-bruchsal.de    www.bruchsal.de

Bruchsal DE
© pa-03/10, 08.03.2010

 

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Neueste Pressemitteilung

Hier sind alle Fakten auf dem neuesten Stand. Lesen Sie hier die Pressemitteilung der Stadt Bruchsal (Stand 8. April 2010).

Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann


Den Auftakt zur „Wilderich-Woche“ macht am Sonntag, 18. April, um 10.15 Uhr ein festlicher Pontifikalgottesdienst in der Barockkirche St. Peter, zelebriert von Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann (Speyer).
Foto: Pressestelle des Bistums Speyer

Wilderichwoche im April

Notieren Sie bitte die Woche vom 18. bis 25. April 2010:

“Die Fürstbischöfe von Speyer und ihre Residenz in Bruchsal”. Jubiläumsprogramm vom 18. bis 25. April 2010. Aus Anlass des 200. Todestages des letzten Speyerer Fürstbischofs gedenken die Staatlichen Schlösser und Gärten und die Stadt Bruchsal den Fürstbischöfen von Speyer. Das Veranstaltungsprogramm

Rathaus-News 8. März 2010

Lesen Sie die Nachrichten der Pressestelle der Stadt Bruchsal.

Pressegespräch

Am 4. März 2010 im Fürstensaal des Bruchsaler Schlosses: das Pressegespräch mit Michael Hörrmann (GF Staatl. Schlösser und Gärten), Cornelia Petzold-Schick (OB Bruchsal), Thomas Adam (Hauptamt Abt. Kultur)

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Pressegespräch im Fürstensaal
des Bruchsaler Schlosses

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Thomas Adam, Cornelia Petzold-Schick, Michael Hörrmann: “Versuchslabor Bruchsal”

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Michael Hörrmann, Dr. Ulrike Grimm Staatliche Schlösser und Gärten

Sie können die Abbildungen durch Anklicken vergrößern.

Bruchsals Jahresprogramm 2010

Das 36-seitige Jahresprogramm 2010 der Stadt Bruchsal, Titel: Bruchsal: Fürstensitz der Bischöfe von Speyer - “Der Ort wo meine Residenz hinkommt...” wurde von der Stadt Bruchsal mit freundlicher Unterstützung der Staatlichen Schlösser und Gärten erstellt. Es enthält eine Fülle von Infos mit zahlreichen Terminen und Bildern. Kontakt: Stadt Bruchsal, Abt. Kultur, Campus 2, 76646 Bruchsal.
Tel. 07251 79 380
thomas.adam@bruchsal.de

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Die Bildergalerien werden oft aktualisiert. Bruchsal-Galerie: über 1.800 Fotos. Rathaus-Galerie weit über 600 Fotos.
(c) Dieter Müller.

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