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Mein Bruchsaler Hügelland. Frühling oberhalb des Eichelberges, auf dem Weg nach Obergrombach.
grauschatt

Bürgerempfang 2010 in Bruchsals Bürgerzentrum

Die neue Bruchsaler Oberbürgermeisterien Cornelia Petzold-Schick (Amtsantritt am 1. Oktober 2009) ludt erstmals ins Bürgerzentrum zu einem “Bürgerempfang” mit Rahmenprogramm unter dem Motto “Identität und Weltoffenheit”. Und die Bruchsalerinnen und Bruchsaler ließen sich nicht lange bitten. Sie kamen in Scharen.

In Ihrer Rede nannte die OB viele interessante Zahlen, so z. B. die, dass in den Mauern der Stadt, samt Stadtteilen 105 Nationalitäten wohnen. Dies spiegelte sich im Rahmenprogramm durchaus wider. Die manchmal etwas langatmigen Wortbeiträge (die Oberbürgermeisterin versprach am Schluss, nächstes Mal werde alles zeitlich gestrafft) wurden durch Musik- und Showeinlagen aufgelockert, was das Publikum mit dankbarem Applaus quittierte. Den stärksten Beifall bekam die jugendliche Breakdance-Gruppe “Experience Crew”.

Nachdenklich stimmten die Worte der OB hinsichtlich der Finanzlage der Stadt Bruchsal. Wie nicht anders zu erwarten, weist der aktuelle Haushalt einen gravierenden Fehlbetrag aus. Bruchsal befindet sich diesbezüglich in der Gesellschaft der meisten anderen deutschen Kommunen, und oft sei das Defizit nicht hausgemacht, sondern seitens des Bundes vorgegeben.

 

Wenn Sie in das Bild mit der Bruchsaler Stadtkapelle klicken, können Sie die Diashow starten. Klicken Sie nach dem Start unten rechts auf das Feld mit den vier Pfeilen und Sie bekommen die Bilder bildschirmfüllend! Die Fotos sind urheberrechtlich geschützt (c) Dieter Müller.

Keine großen Neuinvestitionen - Begonnenes abarbeiten

Angesichts knapper Kassen sei in Bruchsal mit größeren Neuinvestitionen nicht zu rechen, wohl aber sei es wichtig, die begonnenen Projekte gut zu beenden. Die meisten Besucher waren überrascht zu hören - für das Kaufhaus Schneider sei in absehbarer Zeit eine Lösung in Aussicht, zwar keinen Neubau, jedoch mit neuer Fassade - alles jedoch ohne direkte Beteiligung der Stadt Bruchsal.

Das bunteste Wochenende der Saison

Das Wochenende vom 7. bis 9. Mai wirft seine Schatten voraus. Hier müssen die Bruchsalerinnen und Bruchsaler ganz tapfer sein, sämtliche Kräfte mobilisieren. Lesen Sie hier mehr über das bunteste Wochenende. Ein Höhepunkt reiht sich an den nächsten, und am Sonntag, 9. Mai überstürzen sich sogar die Ereignisse. Am Europatag wird der derzeit im Bau befindliche Europaplatz eingeweiht werden, in Anwesenheit internationaler Gäste aus sämtlichen Partnerstädten Bruchsals.

Die Aktiven

Die obige Bildershow zeigt auf 34 großformatigen Fotos die Highlights des Bruchsaler Bürgerempfangs. Trotz der leichten Schwächen im zeitlichen Ablauf, kann die Veranstaltung als voller Erfolg gewertet werden. Den zahlreichen Aktiven sei an dieser Stelle ausdrücklich gedankt, sie sollen hier noch einmal genannt werden:

  • Bürgerwehr Heydolfesheim
  • Heidelser Melkkiwwlreider
  • Lehrkräfte der Musik- und Kunstschule Bruchsal
  • Wolfgang Wittke
  • Ensemble der Stadtkapelle Bruchsal
  • Bruchsaler Unternehmen
  • Frauenchor “all cantare”
  • Ortsvorsteher, Kirchenvertreter, Deutsch-Türkischer Bildungsverein
  • Salih, Mustafa und Esad Acar
  • Folkloregruppe des Türkischen Elternvereins
  • Breakdance “Experience Crew”
  • Stadtkapelle Bruchsal
  • sowie zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung

Update Bürgerempfang auf Bruchsal.de (3. Mai 2010)

Erster Bürgerempfang der Stadt Bruchsal
 
Zwischen Tradition und Weltoffenheit

Wie beim großen Finale auf der Bühne des Bürgerzentrums zu sehen war, trugen viele Akteure dazu bei, dass der erste Bürgerempfang unter der Leitung von Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick ein voller Erfolg wurde.

„Zwischen Tradition und Weltoffenheit“ war das Motto des ersten Bürgerempfangs, zu dem Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick geladen hatte. Sie geht damit neue Wege: Statt des bisherigen Neujahrsempfangs mit geladenen Gästen gab es in ihrem ersten Amtsjahr einen Empfang, zu dem jedermann, der ein Interesse daran hatte, gerne kommen konnte.

Das Motto zog sich wie ein roter Faden durch die gesamte Veranstaltung. Ganz im Zeichen der Tradition begann der Abend mit Darbietungen der Bürgerwehr Heydolfesheim und mit einem barocken Ensemble der Musik- und Kunstschule Bruchsal.

Als besondere Reverenz an den kurz davor mit rund 90 Prozent der Stimmen wiedergewählten Bürgermeister Ulli Hockenberger spielte die Band von Wolfgang Wittke auf Wunsch der Oberbürgermeisterin für den Neugewählten „Wild Cat Blues“.

Gemäß dem Bonmot, dass „die Vergangenheit die Vorratskiste für die Zukunft“ sei, erinnerte sie während ihrer programmatischen Rede daran, dass die Bruchsaler Bevölkerung immer die Stärke gehabt habe, Brüche zu verarbeiten und neue Wege erfolgreich zu beschreiten. Als Beispiel führte sie die Säkularisation an, die für die Stadt zu Beginn des 19. Jahrhunderts einen herben Einschnitt bedeutet hatte. Bruchsal verlor rund zehn Prozent seiner Bevölkerung, die aber durch die bald einsetzende Industrialisierung ein neues Auskommen fand.

Bruchsal sei heute dabei, für die Innenstadt neue Facetten der Urbanität zu entwickeln. „Der Wandel ist unvermeidbar“, sagte die Oberbürgermeisterin und dankte dem Gemeinderat auch in diesem Rahmen für die konstruktive und zukunftsgerichtete Diskussion.

Die Innenstadt werde nach Fertigstellung des neuen Einkaufzentrums eine neue Identität entwickeln. Das Kaufhaus Schneider werde voraussichtlich nicht abgerissen, erhalte aber mit großer Wahrscheinlichkeit bald einen neuen Mieter und auch eine neue Fassade.

Auch die Entwicklung der Stadtteile schreite voran: Die Mittel für die Dorfkernsanierung Obergrombach seien auf 830.000 Euro aufgestockt worden, Helmsheim erhielt eine neue Dorfmitte; das nächste Ziel für Heidelsheim ist eine Lösung für die Unterführung; die Sicherheit im Straßenverkehr steht in Büchenau an erster Stelle und Untergrombach ist durch eine Investition von 13 Millionen Euro in die neue Schule dabei, zu einer „Drehscheibe in der kommunalen Schullandschaft“ zu werden.

Der besonderen Aufmerksamkeit der Stadtpolitik dürfen sich nach wie vor die Familien erfreuen. In der Verwaltung werde an einem „lokalen Bündnis für Familien“ gearbeitet, berichtete sie. Man müsse aber trotzdem damit rechnen, dass in der nächsten Zeit Engpässe bei den Gymnasien entstehen, und eine Schulsporthalle sei leider nicht in Sicht.

Ein besonderes Augenmerk legte sie auch auf die Ausländer in der Stadt. 4.810 Menschen aus 105 Ländern leben derzeit in Bruchsal, das sind rund 11 Prozent der Gesamtbevölkerung. Dafür brauche man zukünftig eine/nIntegrationsbeauftragte/n.

Sie wolle mitwirken, dass in Bruchsal neue Chancen zur Weiterentwicklung erarbeitet werden und dass die Stadt selbstbewusst in die Zukunft geht, versicherte Cornelia Petzold-Schick abschließend.

Einen überzeugenden Bogen zwischen Tradition und Weltoffenheit schlugen nicht nur die Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher der fünf Stadtteile sowie Vertreter der Kirche und des Deutsch-türkischen Bildungsvereins auf der Bühne sondern auch verschiedene Unternehmer der Stadt in dem eingeblendeten Film „In der Welt zu Hause, in Bruchsal daheim“. Besonders im Zeitalter der Globalisierung könne ein Unternehmer nur dann erfolgreich sein, wenn er eine stabile lokale Verankerung mit Weitsicht und Aufgeschlossenheit verbinde, so der allgemeine Tenor des gelungenen Films.

Das künstlerische Programm wurde durch den Frauenchor „all cantare“, durch traditionelle türkische Musik der Familie Acar, den liebevoll inszenierten Tanz der Folkloregruppe des Türkischen Elternvereins und eine atemberaubende Show der Breakdance-Gruppe „Experience Crew“ abgerundet. Nachdem die Eurovisionshymne von der Stadtkapelle und vom Frauenchor „all cantare“ vorgetragen wurden, fand der Abend seinen Höhepunkt in der Europahymne „Ode an die Freude“, die von der Stadtkapelle gespielt und von den Gästen im Saal mitgesungen wurde.


Bruchsal DE
© pa-05/10, 03.05.2010

 

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(c) Dieter Müller.

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