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Mein Bruchsaler Hügelland. Frühling oberhalb des Eichelberges, auf dem Weg nach Obergrombach.
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Wanderungen im Bruchsaler Hügelland: Die Highlights

22. Februar 2019. Ich lebte viele Jahre schon in Bruchsal und doch hatte ich Null Ahnung von der überaus reizvollen, abwechslungsreichen Landschaft vor den Toren der Stadt. Erst spät lernte ich die Umgebung kennen, habe viele Fotos gemacht und nenne sie nun respektvoll “Mein Hügelland”. Wie vielfältig es an den Rändern der Barockstadt zugeht, zeige ich hier. Es folgen Beispiele.
-Dieter Müller

Bruchsal: Nur Barockstadt?

22. Februar 2019. Am 1. März 1945 wurde Bruchsal um die Mittagszeit praktisch ausradiert. An die Tausend Menschen verloren ihr Leben. Die Innenstadt mitsamt der herrlichen Schönbornschen Schlossanlage fiel in Schutt und Asche. Lange war man sich unsicher, ob man die Ruinen der Barockresidenz vollends abtragen oder wieder aufbauen solle. Zum Glück steht nun alles wieder, schöner als je zuvor. Nur das Innere der Hofkirche mit ihrer asamschen Prachtentfaltung ist unrettbar verloren. Wenn man von diesem Luxus und Farbenglanz einen Eindruck haben möchte, besuche man die Asamkirche in München.

Bruchsal hat sich von den Schlägen des Krieges erholt und ist stärker als je. Zwar gibt es den Kreis Bruchsal schon lange nicht mehr, und das Autokennzeichen BR verweigert uns der Landrat in Karlsruhe, als wolle er Stadt und Bürger strafen - wofür nur?! - aber sonst blüht die Stadt mit ihren Stadtteilen, ist wirtschaftlich stark und hat den unseligen Abgang des Siemenskonzerns mehr als verdaut. Bruchsal ist Sitz eines weltweit operierenden Industrieunternehmens - SEW-Eurodrive - Standort der John-Deere Traktorenkabinenfertigung und vieler weiterer Industrie- und Wirtschaftsbetriebe. Das Schulwesen ist vorbildlich: Keine Stadt dieser Größenordnung in Deutschland besitzt eine ähnliche Palette unterschiedlicher Schulen. Dazu kommt der größte Spargelmarkt Europas und vorzügliche Winzer, um deren Gewächse man uns beneidet.

Dieser herausragenden Stellung seiner Heimatstadt ist sich so mancher Bruchsaler durchaus bewusst. Und das ist gut so. Was die Umgebung der Stadt angeht, habe ich meine Zweifel. Denn warum sieht man draußen in der Flur so wenig Wanderer? Hundebesitzer, die ihre Vierbeiner aufs Feld führen - sollte man sie mitzählen? Trotz der Anstrengungen, die von der BTMV unternommen wurden, ist das Bruchsaler Naherholungsgebiet nicht das, was man gemeinhin als Wandergebiet bezeichnet. Man sieht es schon daran, dass Wegmarkierungen fast völlig fehlen.

Das Ländchen um Bruchsal: Höchst abwechselungsreich!

Auf dieser Website fehlt es nicht an geeigneten Anregungen für lohnenswerte Wanderungen und Naturerlebnisse und ich gebe mir - als Zugereister! - jede Mühe, das Interesse an Wanderungen und Spaziergängen zu wecken. Dabei ist es mir wichtig, immer die große Vielfalt der Region zu unterstreichen. Denn homogen ist das Land um Bruchsal keineswegs! Hügelland-Einerlei? Fehlanzeige!

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Heidelsheimer Weg und Rohrbachtal

Sanfte Hügel, Felder und Weinberge zur Linken, der Lauf des Saalbachs und die Talmühle zur Rechten, herrliche Ausblicke gen Süden zum Schwarzwald - so präsentiert sich das Bruchsaler Hügelland in seiner schönsten Form.

Heidelsheimer Weg

Hochsommer am Heidelsheimer Weg © Dieter Müller

Der Heidelsheimer Weg - das Album mit 263 Fotos

Der Schwallenbrunnen und seine Wassergeister

Keine 500m vom Heidelsheimer Weg entfernt, jenseits des Saalbachs, fühlt sich der Wanderer in eine andere Welt versetzt. Wegloses Gestrüpp, modrige bereits vor Jahrzehnten gefallene Bäume, ein dunkler Tümpel, an den man vorsichtig ganz nah heranschleichen kann und ein abgeschnittener Totarm des Saalbachs aus der Zeit um 1850, als die Württembergische Bahn nach Bruchsal gebaut wurde. Zu diesem gottverlassenen Dschungel gelangt man am besten, wenn man den Wagen in der Württemberger Straße abstellt und an der Straße entlang Richtung Heidelsheim marschiert. Etwa 200m vor der Ampelkreuzung schlägt man sich ohne Wegmarkierung links in die Büsche und findet den Schwallenbrunnen unterhalb der Bahnlinie. Atemlos war ich beim ersten Besuch. Dass das Bruchsal sei, wer mag es glauben?

Der Schwallenbrunnen

Am unheimlichen Schwallenbrunnen © Dieter Müller

Der geheimnisvolle Schwallenbrunnen - das Album mit 216 Fotos

Der jüdische Friedhof und der Michaelsberg

Der jüdische Bevölkerungsanteil im Kraichgau war von jeher beachtlich. Und schon immer hatten die Juden ein großes Problem mit der Bestattung ihrer Angehörigen. Man kann sich heute kaum vorstellen, wie groß im ausgehenden Mittelalter das Problem war, wenn etwa ein Familienmitglied aus Menzingen zeitnah in Worms auf dem Heiligen Sand beerdigt werden musste. Insofern bedeutete der Verbandsfriedhof auf der Gemarkung Obergrombach am Wald vom Eichelberg eine spürbare Entlastung. Heute ein Ort der Ruhe und himmlischer Stille!

Jüdischer Friedhof am Eichelberg

Jüdischer Verbandsfriedhof am Eichelberg/Obergrombach © Dieter Müller

Der Jüdische Friedhof am Eichelberg - das Album mit 1.030 Fotos

Blick vom Michaelsberg in die Rheinebene

Blick vom Michaelsberg ins Rheintal © Dieter Müller

Zum Michaelsberg - das Album mit 43 Fotos

Die berühmten Hohlwege des Kraichgaus

Sie sind menschengemacht. Hohlwege sind Gemeindeverbindungswege von damals und Wege der Bauern zu ihren Feldern. Ochsenkarren und Kutschen haben im Laufe der Zeit im lockeren Lößboden tiefe Einschnitte hinterlassen, die vom Regen ausgewaschen, vertieft und verbreitert wurden. Hohlwege sind typische Merkmale der Kraichgaulandschaft. Nirgends in Deutschland sind sie so zahlreich wie bei uns. Man muss sie pflegen und wo sie als unnütz zugeschüttet wurden, wieder öffnen. Ein besonders schönes Beispiel ist die Kreuzhohle in der Nähe des Rohrbacherhofs. Sie liegt auf dem Alten Bruchsaler Weg nach Unteröwisheim.

Hohweg Kreuzhole Nähe Rohrbacherhof

An der Kreuzhohle: Alter Bruchsaler Weg nach Unteröwisheim © Dieter Müller

Bruchsaler Hohlwege - das Album mit 75 Fotos

Der Golfplatz als Wandergebiet

Niemand käme in Bruchsal auf die Idee, auf dem Golplatz Langental wandern zu gehen. Dabei steht dieser schöne im Süden Bruchsals gelegene Golfplatz der Allgemeinheit zur Verfügung! Wer große Wiesenflächen und Ausblicke in die weite Landschaft mag, ist hier gut aufgehoben. Und die Gastronomie soll ebenfalls gut sein. Man kann entweder vom Schlachthof über die Brenzengasse aufsteigen, oder im Langental unterhalb des Golfplatzes seinen Wagen am Straßenrand parken. Niemand stört sich an Spaziergängern. Niemand muss um Erlaubnis fragen.

Golfplatz Bruchsal am Abend

Der Bruchsaler Golfplatz im Langental © Dieter Müller

Golfplatz Bruchsal - Spaziergänger willkommen! - Album mit 277 Fotos

Die alten Bruchsaler Steinbrüche

Zu fürstbischöflichen Zeiten und nach dem Kriege gab es in Bruchsal eine Handvoll Steinbrüche, von denen heute noch einer aktiv betrieben wird, der am Ausgang der Stadt Richtung Untergrombach, an der B3, Karlsruher Straße 213. Die alten Steinbrüche befinden sich im Langental, am verlängerten Auweg, an der Pfaffenlochhohle, in der Huttenstraße an der Andreasstaffel. Wie es heißt, lieferten sie auch das Baumaterial für das Schloss.

Die zwei Steinbrüche im Langental (links vor dem Golfplatz) und an der Pfaffenlochhohle (nicht weit entfernt vom Fanfarenheim) bieten ein eindrucksvolles, wildromantisches Bild. Besucher habe ich dort noch nie zu Gesicht bekommen. Im Internet findet man mehrere Fotos und Videos von LimaKilo1 auf YouTube.

Steinbruch an der Pfaffenlochhohle

Aufgelassener Steinbruch an der Pfaffenlochhohle © Dieter Müller

Die alten Bruchsaler Steinbrüche - Album mit 91 Fotos

Das Vogelparadies Saalbachniederung

Die Saalbachniederung (Saalbach-Wiesen”) sind etwas Einmaliges. Wiese, so weit das Auge reicht. Es handelt sich um das größte zusammenhängende Wiesengebiet Nord-Baden-Württembergs. Noch vor wenigen Jahren landwirtschaftlich genutzt, stellt es nun ein Refugium für durchreisende Vögel und für Standort-Vögel (sagt man so?) dar. Die Senke nahe des Saalbachs ist überflutet - wegen des beängstigenden Niedrigwassers, leider nicht ganz in dem Umfange, wie es die Planer und Vogelfreunde vorgesehen hatten. Einmal keine Hügel vor der Nase - tut dem Auge gut!

Vorfrühling in der Saalbachniederung

Vorfrühling in der Saalbachniederung © Dieter Müller

Die Saalbachniederung - Album mit 346 Fotos

Mein Bruchsaler Hügelland - Das Bruchsaler Ländchen :))

Sommer am Rotenberg

Sommerlicher Rotenberg © Dieter Müller

Mein Bruchsaler Hügelland - das “Haupt-Album” mit 5.472 Fotos

Dies ist mein größtes Fotoalbum vom Bruchsaler Hügelland. Hier finden Sie noch einmal komplett alle Fotos vom Hügelland, die sonst in den einzelnen Alben verstreut sind. Wenn Sie auf einen der Links klicken, öffnet sich das jeweilige Fotoalbum bei Flickr. Um das Album zu starten, klicken Sie am besten oben rechts auf das Ikon “Diashow einschalten”. Sie können das Album unterbrechen, indem Sie oben links auf der Tastatur die Esc-Taste drücken.

Mein Bruchsaler Hügelland - oder “Bruchsaler Ländchen” - überaus vielfältig!

Die nähere Umgebung der Stadt ist gekennzeichnet von einer Fülle unterschiedlicher Landschaften. Wer weiß das schon? Sanfte Hügel mit Feldern und Weinbergen, ab und zu einem Wäldchen (besonders viel davon in Untergrombach und Heidelsheim), tief eingeschnittene Hohlwege, wechseln sich ab mit unerwarteten Akzenten, wie beispielsweise dem unheimlichen Schwallenbrunnen, mehreren über das Stadtgebiet verteilten aufgelassenen Steinbrüchen, oder dem Vogelparadies Saalbachniederung. - Hier geht es zum “Komplettalbum Mein Hügelland” mit sämtlichen Fotos.

Haftungsausschluss

Der Autor übernimmt keine Haftung für den Inhalt, insbesondere im Hinblick auf Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen. Das Geltendmachen von Ansprüchen jeglicher Art ist ausgeschlossen.

 

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